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Schiffsversicherung: gewerblicher Schutz für Binnen- und Seeschiffe

Eine Schiffsversicherung deckt das wirtschaftliche Risiko eines gewerblich genutzten Schiffes ab. Sie kombiniert Kasko (Hull and Machinery bzw. Flusskasko), Haftpflicht (P and I oder Transport und Haftpflicht), Pflichtdeckungen für Öl, Bunker und Wrackbeseitigung sowie optionale Bausteine wie Loss of Hire. Wir vergleichen als ungebundener Versicherungsmakler die Programme der Spezialversicherer und Maklerhäuser im deutschen Markt und schicken dir innerhalb von 24 Stunden ein passendes Angebot per E-Mail.

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Was eine Schiffsversicherung leistet

Eine Schiffsversicherung ist die Versicherungslösung für gewerblich genutzte Schiffe in der Binnen-, Küsten- und Seeschifffahrt. Sie kombiniert die Sachversicherung des Schiffes (Kasko bzw. Hull and Machinery), die Haftpflichtdeckung gegenüber Dritten (P and I oder Transport und Haftpflicht) sowie eine Reihe gesetzlich vorgeschriebener Pflichtversicherungen für Öl, Bunkeröl, Wrackbeseitigung und Personenbeförderung. Sie unterscheidet sich damit grundlegend von einer privaten Boots- oder Yachtversicherung, die in standardisierten Paketen für Sport- und Freizeitschifffahrt verkauft wird.

Als ungebundener Versicherungsmakler arbeiten wir anbieterübergreifend. Wir vergleichen die Programme der Spezialversicherer und Maklerhäuser im deutschen Markt und konstruieren die passende Police für deine Tonnage, dein Fahrtgebiet und dein Schadenprofil.

Die fünf Bausteine einer Schiffsversicherung

Flusskasko / Hull and Machinery

Sachschäden am Schiff: Rumpf, Maschine, Ausrüstung, Zubehör. Inklusive Havarie, Kollision, Feuer, Einbruchdiebstahl, Antriebsschäden, Beiträge zur Havarie Grosse.

P and I / T and H

Haftpflicht gegenüber Crew, Passagieren, Ladung, Umwelt, Dritten und Behörden. International über P and I Clubs organisiert, im Binnenbereich häufig als Transport- und Haftpflichtversicherung.

Pflichtdeckungen

Öl-Pflichtversicherung nach Haftungsübereinkommen 1992, Bunkeröl-Übereinkommen, Wrackbeseitigung nach Nairobi und Personenhaftung nach Athen. Nachweis über BSH-Bescheinigung.

Loss of Hire / Verdienstausfall

Ersatz des Tagesumsatzes bei betriebsbedingtem Stillstand nach einem versicherten Kaskoschaden. Trigger ist die H and M Schadenzahlung, Entschädigung über vereinbarte Haftzeit.

Hinzu kommen je nach Fahrtgebiet War Risks (Institute War Clauses) und Charterer's Liability für Bareboat- und Time-Charter. Im Bauvorhaben werden Schiffsbauversicherungen gezeichnet, in Werften- und Refit-Phasen ergänzt um Maschinenversicherungen.

Was die Flusskasko in der Binnenschifffahrt abdeckt

Die Flusskaskoversicherung folgt im deutschen Markt weitgehend den GDV-Musterbedingungen für die Binnenschiffsversicherung. Marktführend in den Standardklauseln sind VSV, Allianz Esa, Neubacher Marine und HKVA.

Versichert sind unter anderem:

  • Havarie und Kollision auf Bundeswasserstraßen und im Hafen
  • Grundberührung, Brücken- und Schleusenkontakt
  • Feuer, Blitzschlag, Explosion
  • Einbruchdiebstahl, Vandalismus, mutwillige Beschädigung
  • Antriebs- und Elektronikschäden (in der Komplett-Variante)
  • Bergungs- und Wrackbeseitigungskosten
  • Beiträge zur Havarie Grosse nach York-Antwerp-Regeln
  • Schiffsbau- und Werftrisiken (über separaten Baustein)

Nicht abgedeckt sind in der Regel:

  • Verschleiß, Korrosion, Materialermüdung und reine Bedienfehler ohne plötzliches Ereignis
  • Vorsätzliches Fehlverhalten und grobe Pflichtverletzungen nach ISM-Code
  • Kriegsereignisse, Beschlagnahme, Streikfolgen (separat über War Risks und Strike Clauses)
  • Cyberangriffe und reine Datenverluste (separater Cyberbaustein nötig)
  • Atomare und biologische Risiken

Pflichtversicherungen für Seeschiffe

Im Seebereich ist das Pflichtversicherungssystem dicht. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) stellt die Bescheinigungen aus, ohne die ein Schiff nicht rechtmäßig fahren darf. Die folgenden Schwellen gelten für Schiffe unter Bundesflagge oder im deutschen Anwendungsbereich.

PflichtdeckungAnwendungsschwelleRechtsgrundlageNachweis
Ölhaftpflicht (Bulkladung)> 2.000 t Öl als BulkladungHaftungsübereinkommen 1992 (CLC 1992), ÖlschadengesetzÖl-Pflichtversicherungsbescheinigung (BSH)
Bunkeröl-Haftpflicht> 1.000 BRZBunkeröl-Übereinkommen 2001 (BUNKER)Bunker-Bescheinigung (BSH)
Wrackbeseitigung≥ 300 BRZNairobi International Convention on the Removal of Wrecks 2007Wrackbeseitigungs-Bescheinigung (BSH)
Personenhaftung> 12 ReisendeAthen-Übereinkommen 2002, VO (EG) 392/2009Personenhaftungs-Bescheinigung (BSH)
HNS (gefährliche Stoffe)nach HNS-KonventionHNS-Konvention 2010 (in Umsetzung)HNS-Pflichtversicherungs-Bescheinigung (BSH)

Die Bescheinigungen werden für jeweils maximal ein Jahr ausgestellt, die Gebühr je Bescheinigung liegt bei 118 € nach der Gebührenverordnung des BMDV. In der Praxis stellen P and I Clubs die zugrunde liegenden "Blue Cards" aus, auf deren Basis das BSH die staatliche Bescheinigung erteilt.

Was eine Schiffsversicherung kostet

Pauschaltarife wie im privaten Bootsbereich gibt es im gewerblichen Schiffsmarkt nicht. Prämien werden individuell ausgehandelt und hängen von Schiffswert, Baujahr, Fahrtgebiet, Ladung, technischer Ausstattung, ISM-Performance und Schadenhistorie ab. Die folgenden Bandbreiten sind Marktorientierungen aus unseren Programmen für Standardrisiken mit fester Taxe.

SchiffstypVersicherungswertJahresprämie Gesamtpaket (grobe Bandbreite)
Privatyacht ab 24 m, weltweit1.000.000 €10.000 bis 50.000 €
Binnentrockenfrachter ca. 1.500 t2.000.000 €ca. 0,5 bis 1,2 % des Versicherungswerts (Flusskasko plus T and H)
Küstenmotorschiff3.000.000 bis 5.000.000 €niedriger einstelliger Prozentbereich (H and M plus P and I plus War Risks)

Reine Kaskoprämien für moderne Binnenschiffe liegen im Promillebereich des Taxwertes. War Risks erhöhen die Prämie spürbar, wenn das Fahrtgebiet Konfliktregionen einschließt. Loss of Hire wird über Tagesentschädigung und Haftzeit kalkuliert und kommt bei guter Auslastung schnell in den mittleren fünfstelligen Bereich. Quelle für die Bandbreite Privatyacht: Marktbeobachtungen 2025 zur Kostenstruktur des Yachtbesitzes.

Rechenbeispiel: Trockenfrachter 1.500 t, Rhein-Mittelmeer-Donau

Ein Trockenfrachter mit 1.500 Tonnen Tragfähigkeit, 2 Mio € Versicherungswert, Baujahr 2014, Einsatz auf Rhein und ARA-Häfen, eine Crew-Schicht, durchschnittliche Schadenhistorie.

PositionJahresbeitrag (Beispielwert)
Flusskasko Komplett mit Maschinen- und Elektronikdeckungrund 8.000 €
Transport- und Haftpflicht (T and H) für Güterschifffahrtrund 4.500 €
Umweltschaden- und Umwelthaftpflicht-Bausteinrund 1.500 €
Loss of Hire 90 Tage Haftzeit, 1.500 € Tagesentschädigungrund 3.000 €
Gesamtrund 17.000 €

Werte sind Markterfahrungen aus unseren Programmen und keine verbindliche Preiszusage. Dein tatsächlicher Beitrag hängt vom Versicherer, deiner Schadenfreiheits-Historie und der konkreten Schiffs- und Routen-Konfiguration ab.

Schiffe, die wir versichern

  • Trockenfrachter und Containerschiffe (Binnen)
  • Tankmotorschiffe und Bunkerboote
  • Fahrgastschiffe, Tagesausflugsschiffe, Kabinenschiffe, Flusskreuzfahrer
  • Schubleichter, Schubverbände, Schlepper
  • Schwimmbagger, Pontons, Arbeitsschiffe, Schwimmgeräte
  • Küstenmotorschiffe und Kümos
  • Fischkutter und Versorgungsschiffe
  • Großyachten ab 24 m im Übergang zur Berufsschifffahrt

Für Charterunternehmen, die Sportboote gewerblich vermieten, gilt die Sportbootvermietungsverordnung und das Flaggenrecht. Bareboat- und Time-Charterer brauchen zusätzlich eine Charterer's Liability nach Marine Insurance Act 1906. Das ordnen wir im Angebot zu.

Wie deine Tonnage bewertet wird: feste Taxe als Standard

Im Schiffsmarkt arbeiten Versicherer und Reeder typischerweise mit einer festen Taxe, also einem im Vertrag fest vereinbarten Versicherungswert. Im Totalschaden zahlt der Versicherer genau diese Summe, ohne Neubewertung am Schadenstag. Das verhindert Streit über den Marktwert und gibt dir Planungssicherheit für die Finanzierung. Bei jungen Schiffen wird auch der gleitende Neuwert gewählt, mit jährlicher Abschreibung im hohen einstelligen Prozentbereich. Der Zeitwert kommt vor allem bei älteren Schiffen oder Sondertonnage zum Einsatz, bei denen der Marktwert schwer zu fassen ist.

Die Einführung automatisierter und ferngesteuerter Systeme verändert das Risikoprofil in der Binnenschifffahrt grundlegend und erfordert Anpassungen von Versicherungsmodellen sowie klarere regulatorische Rahmenbedingungen.

— GDV-Positionspapier zur Versicherung automatisierter Binnenschiffe

Anbieter im gewerblichen Schiffssegment

Wir vergleichen anbieterübergreifend. Eine Marktorientierung für die drei dominanten Profile.

AnbieterSchwerpunktStärkeBesonderheit
Vereinigte Schiffs-Versicherung (VSV)Binnenschiffe seit 1856Marktführer für Fracht-, Tank-, Kabinen- und TagesausflugsschiffeVersicherungsverein auf Gegenseitigkeit, sehr enge Verbindung zur Berufsschifffahrt
Allianz EsaGewerbliche BinnenschifffahrtFlusskasko Komplett, Transport und Haftpflicht aus einem HausMaschinenschäden, Umwelthaftpflicht und Wrackbeseitigung im Paket
Hanseatische Kasko Versicherungsagentur (HKVA)See und BinnenAssekuradeur, weltweite SchadensregulierungSee-Kasko, Schiffsbau, Loss of Hire für Flotten und Reeder

Neubacher Marine, Georg Duncker und VVM sind starke Alternativen für Spezialtonnage und internationale Programme. Für die High-Value-Großyacht im Übergangsbereich bringt die Hamburger Yachtversicherung Schomacker Gewerbe-Kasko und Haftpflicht. Welcher Anbieter für dich am besten passt, hängt von Schiff, Fahrtgebiet und Schadenhistorie ab. Genau das prüfen wir im Angebot.

Im gewerblichen Schiffsmarkt entscheidet die Strukturierung. Wer Flusskasko, T and H, Loss of Hire und Umwelthaftpflicht beim falschen Versicherer bündelt, zahlt im Schadenfall doppelt: einmal an der Selbstbeteiligung, einmal an der Deckungslücke. Mein Job als Makler ist es, diese Lücken vor Vertragsschluss zu schließen.

— Felix Koller, Versicherungsmakler für Bootsversicherungen

So läuft die Angebotsanfrage

  1. Du füllst rechts das Formular aus (Schiffstyp, Tonnage, Versicherungswert, Fahrtgebiet, Ladung, Schadenhistorie).
  2. Wir vergleichen die passenden Programme der Spezialversicherer und Maklerhäuser.
  3. Du bekommst innerhalb von 24 Stunden ein konkretes Angebot per E-Mail, inklusive Vergleichstabelle und Empfehlung zur Strukturierung.

Im Schadenfall begleiten wir dich gegenüber Versicherer, P and I Club und BSH. Das ist Teil unserer Maklerleistung und kostet dich nichts extra.

FAQ

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Schiffsversicherung und Bootsversicherung?

Die Schiffsversicherung sichert gewerblich genutzte Schiffe ab, also Binnenfrachter, Tankmotorschiffe, Fahrgastschiffe, Küstenmotorschiffe, Schubleichter oder Arbeitsschiffe. Eine Bootsversicherung sichert private Sport- und Freizeitboote ab und arbeitet mit standardisierten Tarifen. Die Schiffsversicherung wird individuell auf Basis von Hull and Machinery, Flusskasko, P and I oder T and H gezeichnet, oft mit fester Taxe und nach internationalen Bedingungswerken wie den Institute Clauses oder den GDV-Musterbedingungen für die Binnenschiffsversicherung.

Welche Pflichtversicherungen brauche ich für ein gewerbliches Schiff?

Für Seeschiffe sind die Pflichten dicht gestrickt. Schiffe, die mehr als 2.000 Tonnen Öl als Bulkladung befördern, brauchen eine Öl-Pflichtversicherung nach dem Haftungsübereinkommen 1992. Schiffe ab 1.000 BRZ benötigen eine Bunkeröl-Versicherung, Schiffe ab 300 BRZ eine Versicherung nach dem Nairobi-Wrackbeseitigungsübereinkommen. Wer mehr als zwölf Reisende befördert, braucht eine Personenhaftungsdeckung nach Athen-Übereinkommen und VO (EG) 392/2009. Die jeweiligen Bescheinigungen stellt das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) aus. Für Binnenschiffe gibt es derzeit keine allgemeine gesetzliche Haftpflichtversicherungspflicht, in der Praxis verlangen Banken und Auftraggeber sie aber durchgängig.

Was ist eine Flusskasko, was eine Seekasko?

Die Flusskaskoversicherung schützt das Interesse des Eigners am Binnenschiff: Rumpf, Maschinenanlage, Ausrüstung und Zubehör. Versichert sind je nach Bedingung Havarie, Kollision, Feuer, Einbruchdiebstahl, Antriebs- und Elektronikschäden sowie Beiträge zur Havarie Grosse. Die Seekasko (Hull and Machinery) leistet dasselbe für Seeschiffe nach internationalen Bedingungen, etwa dem Nordic Marine Insurance Plan oder den Londoner Institute Clauses. In beiden Fällen wird typischerweise mit einer festen Taxe gearbeitet, die im Totalschaden zur Auszahlung kommt.

Was ist Protection and Indemnity (P and I)?

P and I ist die internationale Haftpflichtdeckung für Reeder. Sie wird über P and I Clubs auf Gegenseitigkeit organisiert (Steamship Mutual, North, Gard, UK P and I, Skuld). Versichert sind Personenschäden von Crew und Passagieren, Schäden an festen und schwimmenden Objekten, Wrackbeseitigung, Ölverschmutzung, Ladungshaftung und ein breites Feld ziviler Ansprüche aus dem Schiffsbetrieb. Für Binnenschiffe und kleinere Küstenfahrzeuge tritt häufig die Transport- und Haftpflichtversicherung (T and H) an die Stelle der klassischen P and I, ohne Nachschusspflicht.

Was kostet eine Schiffsversicherung?

Eine Pauschalantwort gibt es nicht. Reine Kaskoprämien für moderne Binnenschiffe mit durchschnittlichem Risikoprofil bewegen sich grob im Promillebereich des vereinbarten Taxwertes. Für einen Trockenfrachter mit 1.500 Tonnen Tragfähigkeit und etwa 2 Mio Euro Versicherungswert liegt die jährliche Gesamtprämie aus Flusskasko plus T and H plausibel im niedrigen einstelligen Prozentbereich, abhängig von Fahrgebiet, Sicherheitsstandard, Schadenhistorie und Loss of Hire. Bei kleinen Küstenmotorschiffen im Bereich 3 bis 5 Mio Euro Versicherungswert kommen H and M, P and I und War Risks zusammen, oft im niedrigen einstelligen Prozentbereich des Versicherungswerts.

Wer versichert Binnenfrachter in Deutschland?

Der Markt ist überschaubar. Tonangebend sind die Vereinigte Schiffs-Versicherung (VSV) als ältester Binnenschiffs-Versicherer seit 1856, die Allianz Esa mit Flusskasko und Transport und Haftpflicht für Güter- und Tankschifffahrt, die Hanseatische Kasko Versicherungsagentur (HKVA) für See- und Flusskasko sowie Maklerhäuser wie Neubacher Marine, Georg Duncker, VVM oder HB Marine. Für die private Großyacht im Übergangsbereich arbeitet zusätzlich die Hamburger Yachtversicherung Schomacker. Welcher Anbieter zu deinem Schiff passt, hängt von Tonnage, Einsatzgebiet und Schadenhistorie ab.

Brauche ich eine Loss of Hire Deckung?

Die Loss of Hire Versicherung ersetzt den entgehenden Tagesumsatz, wenn dein Schiff nach einem versicherten Kasko-Ereignis betriebsunfähig liegt. Wer feste Charterraten oder eine knappe Liquiditätsplanung hat, sollte sie ernsthaft prüfen. Trigger ist regelmäßig ein bezahlter Kaskoschaden, die Entschädigung läuft über eine vereinbarte Haftzeit. Für gut ausgelastete Frachtschiffe und Spezialtonnage hat sie sich in der Praxis bewährt, bei kleineren Partikulieren wird sie häufig nur selektiv eingedeckt.

Greift die Versicherung auch bei Wrackbeseitigung und Ölschäden?

Ja, sofern du den passenden Baustein gezeichnet hast. Wrackbeseitigungskosten sind bei Seeschiffen ab 300 BRZ über das Nairobi-Übereinkommen Pflicht und werden über P and I oder spezielle Wrackversicherungen abgesichert. Bei Binnenschiffen werden Wrackbeseitigungs- und Umweltschadenkosten häufig in die Flusskasko-Komplett-Lösung oder in die T and H eingebaut. Ölschäden sind über die Öl-Pflichtversicherung und P and I gedeckt. Der Nachweis läuft jeweils über eine Bescheinigung des BSH (Öl, Bunker, Wrack, Personenhaftung, HNS).

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